Referent Zeno Christanell eröffnete die „letzte Meile“ für schnelles Internet.

Naturns auf der „Endspurtmeile“

Publiziert in 33 / 2013 - Erschienen am 25. September 2013
Naturns - „Schnelles Internet zur Sicherung der Lebensqualität und des Wirtschaftsstandortes“ titelte Bauten-Referent Zeno Christanell die Präsentation des Masterplanes. Erst nach dessen Genehmigung hat die Gemeindeverwaltung Zugang zu zinslosen Darlehen aus dem Rotationsfond, um die viel beschworene „letzte Meile“ des Breitbandnetzes zu verlegen. Bereits festgelegt wurden als Knotenpunkte (POP‘s) ein Lagerraum im Zivilschutz­zentrum, beim Mehrzweckgebäude in Staben und in der Zentrale der Telecom in Staben. „Mit dem Plan haben wir den Ist-Zustand erhoben, die Entwicklung des Gemeindegebietes laut Bauleitplan berücksichtigt und die Art der Anschlüsse ermittelt“, berichtete Christanell. Auf die Frage von Hans Unterthurner, warum in den Prioritäten die Gastbetriebe vor anderen Betrieben angeführt würden, kam die Antwort, die Betriebe seien unter Gewerbegebiete erfasst, Beherbergungsbetriebe seien fast völlig vom Internet abhängig. Für die Erschließung des Hauptverteilungspunktes in Naturns seien 119.907 Euro vorgesehen; in den Fraktionen Staben und Tabland müsse man mit Kosten in der Höhe von 151.984 Euro rechnen. Dass den Gemeinderäten die Bedeutung des Glasfasernetzes bewusst war, drückte sich in der lebhaften Diskussion aus, die der Genehmigung des Masterplanes vorausging. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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