Ohne Wasser keine Landwirtschaft

Publiziert in 14 / 2014 - Erschienen am 16. April 2014
Über die Notwendigkeit eines Neubaus der stillgelegten Bewässerung auf der oberen Malser Haide diskutierten kürzlich die Mitglieder der Bauernbund-Ortsgruppe Ulten/Alsack/Plawenn im Rahmen einer erweiterten Ortsbauernrats­sitzung, an der auch Stefan Stocker, Obmann des Meliorierungskonsortiums Oberer Vinschgau, teilnahm. „Ohne eine funktionierende Beregnung ist eine planbare Landwirtschaft nicht mehr möglich“, sagte der Obmann der SBB-Ortsgruppe Rainer Moriggl. Eine frühere Anlage ist zurzeit stillgelegt. Die betroffene Gegend war jahrhundertelang mit Waalen für den Getreideanbau und für das Grundfutter bewässert worden. Der Bau einer neuen Beregnungsanlage auf dem oberen Teil der Malser Haide sei voranzutreiben. ­Moriggl: „Derzeit sind die Voraussetzungen für einen Neubau günstig, auch weil die Finanzierung interessant ist. Das ist gerade in einer so strukturschwachen und trockenen Gegend wie dem Oberen Vinschgau von besonderer Bedeutung.“ Die Mitglieder der Ortsgruppe stehen voll hinter dem Projekt. Nun müssten die nächsten Schritte folgen. Die neu gewählten SBB-Funktionäre von Ulten/Alsack/Plawenn nutzten die Sitzung auch dazu, um den ausgeschiedenen Obmann Josef Blaas zu ehren und ihm für seinen Einsatz zu danken. Ortsbauernratsmitglied Notburga Stocker Dietl überreichte Blaas einen Geschenkkorb.
Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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