Drei Männer und ein flotter Flitzer (von links): Ulrich Walder, Simon Stefani und Leander Regensburger.

Porsche-Action im hinteren Martelltal

Publiziert in 23 / 2015 - Erschienen am 17. Juni 2015
Viele Kurven, ein See, Wald und Idylle: In Hintermartell findet man alles, was es für einen dynamischen Autofilm braucht. Das weiß auch Porsche. MARTELL - Zwei Tage lang wurde in der vergangenen Woche in Hintermartell gedreht. In geheimer Mission. Entstanden sind die actionreichen Fahrsequenzen vom neuen Porsche-Präsenta­tionsfilm. In der Idylle des hinteren Martelltals, auf der Straße entlang dem Stausee, wurde mit dem nagelneuen Porsche Boxster Spyder ordentlich Gas gegeben. Eine Kamera direkt im schnellen Flitzer, sowie mehrere Kameras in einem hinterherfahrenden Wagen und eine Drohne sorgten für Filmaufnahmen bester Qualität. Die Kulisse des Martelltals tat ihr übriges. Doch, wie kam es überhaupt dazu? Simon Stefani von der Film- und Fernsehproduktionsfirma Evo7 meldete sich kurzfristig bei der Gemeinde Martell, ob es möglich sei, auf der Straße im hinteren Martelltal die Sequenzen für einen Werbefilm von Porsche zu drehen. „Bereits vor über zehn Jahren haben wir hier zum 75-jährigen Jubiläum von BMW die Verfolgungssequenzen zwischen einem BMW M1 und einem Ferrari gedreht. Der Film läuft heute noch im BMW-Museum. Die Straßen im hinteren Martelltal haben einfach alles, was es für einen coolen ­Autofilm braucht. Ein See, der umliegende Wald, Felsen und Kurven“, schwärmt der Filmproduzent. Der Präsentationsfilm vom neuen Porsche Boxster Spyder - zu haben ist der flotte ps-starke Zweisitzer übrigens für schlappe 80.000 Euro aufwärts - soll bei der baldigen offiziellen Vorstellung des Fahrzeugs Journalisten auf der ganzen Welt präsentiert werden. Und natürlich ist der rund sechs Minuten dauernde Werbefilm, der sich neben den mehrminütigen Fahrszenen, die ausschließlich in Martell gedreht wurden, aus Experteninterviews zusammensetzt, auch in Kürze im Internet abrufbar. Kostenlose Werbung fürs Martelltal Und auch fürs Martelltal hat der Film einen netten Nebeneffekt. Dort kann man sich über eine kostenlose Werbung freuen. International wird die Umgebung des naturbelassenen hinteren Martelltals zu sehen sein. „Durch die Dreharbeiten entstanden uns keinerlei Kosten. Bis auf einige kleinere und kurzweilige Straßensperren in Hintermartell wurde alles von der Produktionsfirma und Porsche selbst organisiert“, betont der Marteller Bürgermeister Georg Altstätter. Für die Filmemacher könnte es nicht der letzte Aufenthalt in Martell gewesen sein, denn, „die Zusammenarbeit klappte hervorragend“, lobte Simon Stefani. „Wir sind stolz, dass so etwas hier stattfindet“, freute sich Gemeinde-Mitarbeiter Leander Regensburger. „So etwas ist wirklich nicht alltäglich“, ergänzte sein Kollege Ulrich Walder. Und wer weiß, vielleicht entdecken durch den Porsche-Präsentationsfilm ja auch Hollywoods Actionregisseure die Straßen des Hintermartelltals. MICHAEL ANDRES
Michael Andres
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