Nicht nur während der Saisonszeiten ist die Verkehrsbelastung in Rabland groß. Diese Aufnahme entstand am 4. Februar. Bis zum Bau der Umfahrung wird noch einige Zeit vergehen.

Rabland: „Variante V opt.“ wird eingetragen

Publiziert in 3 / 2026 - Erschienen am 10. Februar 2026

Bozen/Partschins - Die Landesregierung hat am 30. Jänner beschlossen, die „Variante V opt.“ der SS.38 als Umfahrung von Rabland von Amts wegen in den Bauleitplan einzutragen und den Landschaftsplan der Gemeinde Partschins entsprechend anzupassen. Die Abänderung besteht aus der Eintragung der „Variante V opt.“ samt der unterirdischen Verlegung der bestehenden Hochspannungs-Freileitung. In den Prämissen zum Beschluss heißt es, dass die Ortschaft Rabland durch den stetig zunehmenden Durchgangsverkehr einer großen Verkehrsbelastung und den damit verbundenen Lärm- und Sicherheitsproblemen ausgesetzt ist. Die 2009 in den Bauleitplan eingetragene Umfahrung „wurde aufgrund festgestellter, erheblicher Schwierigkeiten in der Umsetzung nie realisiert.“ In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Machbarkeitsstudien erstellt. Ziel war es, „unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte – wie Umwelt, Landschaft, Ökologie, Flächenverbrauch, Sicherheit, sowie technische und finanzielle Realisierbarkeit – die bestmögliche Variantenlösung zu finden.“ Nach Überprüfung verschiedener Trassenvarianten entschied man sich für die „Variante V opt.“, die südlich der jetzigen Staatsstraße in einer Gesamtlänge von 1.425 m verläuft, davon 790 m unterirdisch. Die Zu- und Abfahrtsrampen am Beginn der Straßenabsenkungen in Richtung Tunnel ersetzen die früher geplanten Kreisverkehre im Westen und Osten des Dorfes und ermöglichen die Anbindung an Rabland. Die urbanistische Umwidmung betrifft auch die Infrastrukturen, da die bestehende Hochspannungs-Freileitung im Zuge des Tunnelbaus unterirdisch verlegt wird. Die derzeit im Bauleitplan eingetragene Trasse wird gestrichen, wodurch ca. 4.500 m² neues Landwirtschaftsgebiet und 438 m² Wald ausgewiesen werden. Für den neuen Verlauf werden hingegen rund 7.800 m² Landwirtschaftsgebiet und knapp 900 m² Wald für die Straßen und die dazugehörigen Flächen umgewidmet.

Redaktion

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