Gehen sie ruhigen Zeiten entgegen?

Schluss mit Schuss auf Upia

Publiziert in 42 / 2014 - Erschienen am 26. November 2014
Schluderns - Mit 24. November 2014 wurde das Upia Tal zum „geschlossenen Gebiet“ erklärt, in dem jedwede Bejagung verboten ist. Die schriftliche Mitteilung haben Bürgermeister Erwin Wegmann und sein Gemeinderat kurz nach der Ratssitzung am 18. November an die zuständigen Behörden verschickt. Hintergrund und Ursache für die drastische Maßnahme ist allerdings das Jagdrecht im Ellerwald. Das 320 Hektar umfassende Gebiet ist wie die Upia Alm im Besitz der Eigenverwaltung Bürger­licher Nutzungsrechte Schluderns, liegt aber auf dem Boden der Katastralgemeinde Matsch im Gemeindegebiet Mals. Historisch, geographisch und auch moralisch sei das Gebiet dem Revier ­Schluderns zuzurechnen, ist man in Schluderns überzeugt. Moralisch deswegen, weil man ohne gefragt worden zu sein, vor einigen Jahren 43 ha an das Revier Prad abtreten musste. Um die Matscher an den Verhandlungstisch zu zwingen, soll nun das gesamte Upia Tal von einem 1,20 m hohen Zaun umgeben und mit Verbotstafeln versehen werden. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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