Für 88 Absolventinnen und Absolventen des Oberschulzentrums Schlanders, die am 6. Juli im Beisein ihrer Eltern die Abschlussdiplome entgegennahmen, beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt.
Sigrun Falkensteiner (l.) und Verena Rinner (r.) gratulieren den Absolventen/innen mit der höchsten Punktezahl. Es sind dies (v.l.): Isabel Salutt (mit Auszeichnung), Katharina Riedl, Clara von Scarpatetti und Lukas Oberdörfer (mit Auszeichnung).
Der Großteil der Absolventinnen und Absolventen des Realgymnasiums und des Sprachengymnasiums
Der Großteil der Absolventinnen und Absolventen des Technologischen Fachoberschule und der Wirtschaftlichen Fachoberschule

„Ticket“ für neuen Lebensabschnitt“

Diplomfeier des OSZ Schlanders. Vier „Hunderter“, zwei davon mit Auszeichnung.

Publiziert in 24 / 2019 - Erschienen am 9. Juli 2019

Schlanders - Alle 88 Absolventinnen und Absolventen des Oberschulzentrums Schlanders, die zu den Maturaprüfungen zugelassen worden waren, haben die Prüfungen bestanden. „Viele davon mit sehr guten Leistungen“, freute sich die Direktorin Verena Rinner am 6. Juli bei der Diplomfeier im Kulturhaus in Schlanders. Für sie sei die heurige Diplomfeier eine besondere, „weil ihr vor 5 Jahren gleichzeitig mit mir an dieser Schule begonnen habt.“ Rinner dankte allen Absolventinnen den Absolventen, der gesamten Schulgemeinschaft von den Lehrpersonen bis hin zum Verwaltungs- und Reinigungspersonal, und nicht zuletzt auch den Eltern. Diesen Dankesworten schloss sich auch die Landesdirektorin und Schulamtsleiterin Sigrun Falkensteiner an, die ihren Festvortrag unter das Motto „Hinaus aus der Schule - hinein ins Leben?“ gestellt hatte. Das Fragezeichen begründete sie damit, dass es keineswegs so sei, dass während der Schulzeit nicht „gelebt“ wurde. „Ihr habt zusätzlich zum Fachwissen auch menschlich, persönlich und sozial vieles dazugelernt.“ Persönliche und soziale Kompetenzen spiegeln sich in Noten und Zeugnissen nicht wider, seien aber für den Einstieg in die Berufswelt bzw. auch für das Studium an Universitäten mindestens ebenso wichtig wie die fachlichen Kompetenzen. Falkensteiner rief die Absolventinnen und Absolventen dazu auf, selbstständige und kritische Menschen zu sein, denn die Gesellschaft brauche solche Menschen: „Macht eure Erfahrungen, macht Fehler, steht wieder auf, übernehmt Verantwortung und vergesst nie, selber zu denken.“ Die Festrednerin erinnerte auch an die 10 zentralen, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierten Kernkompetenzen: Selbstwahrnehmung, Empathie, kreatives und kritisches Denken, die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, die Fertigkeit, Schwierigkeiten und Konflikte im Alltag konstruktiv anzugehen, die kommunikative Kompetenz, die Beziehungsfertigkeiten, die Gefühlsbewältigung und die Fertigkeit, Stresssituationen zu bewältigen. Falkensteiner war übrigens die erste Frau in der Reihe der männlichen Festredner, die seit 2007 bei den Diplomfeiern das Wort ergriffen hatten. Der Höhepunkt der Feier war die Überreichung der Diplome an die Absolventinnen und Absolventen des Realgymnasiums (21), des Sprachengymnasiums (26), der Technologischen Fachoberschule (16) und der Wirtschaftlichen Fachoberschule (25). Isabel Salutt aus Mals (Sprachengymnasium) und Lukas Oberdörfer aus Latsch (Realgymnasium) hatten die höchste Punktezahl 100 plus Auszeichnung erreicht. Katharina Riedl (SG) und Clara von Scarpatetti (RG), beide aus Glurns, kamen ebenfalls auf 100 Punkte. In seiner Schülerrede bezeichnete Lukas Oberdörfer die Schulzeit in Schlanders als die schönste Zeit im Leben, … bis jetzt.“ Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Anna Lena Pamer, Noah Thanei und Jakob Raffeiner (Lehrer).

Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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