Roland Riedl (Goldrain), Christian Stricker (Morter), Andrea Kofler (Tarsch) und Harald Plörer (Morter) stimmten gegen die Vertreter des Hauptortes Walter Theiner und Hans Mitterer und lehnten eine Änderung der Satzungen ab (von links).

Triumph der „Fraktionisten“

Publiziert in 2 / 2014 - Erschienen am 22. Januar 2014
Latsch - Durch wen in der Sitzung vom 19. Dezember der Punkt „Änderung der Gemeindesatzung“ auf die Tagesordnung gesetzt worden ist, weiß man nicht mehr genau. Den Grund erklärte man mit den Bestimmungen des Regionalgesetzes, die Zahl der Räte auf 18 und die der Referenten auf 5 zu reduzieren. Auf jeden Fall zog der Änderungsantrag intensive bis heftige Wortmeldungen nach sich. Erstmals wurde ersichtlich, dass die Vertreter der 2.169 Wähler des Hauptortes von den Vertretern der Fraktionen überstimmt werden können, als die erforderliche Zweidrittelmehrheit um eine Stimme verfehlt wurde. An sich bestand eine Mehrheit der Fraktionen im Ausschuss mit 4:3 seit dem 6. Jänner 2013, seit dem Nachrücken von Harald Plörer aus Morter auf Wirtschaftsreferent Hermann Raffeiner Kerschbaumer. Nach dem Ableben von Bürgermeister Karl Weiss im Juli betreuten Fraktionsvertreter die schwergewichtigen Referate Umwelt, Wirtschaft, öffentliche Bauten, Schule und Kultur. Die Satzungsänderung peilte man dann über die einfache Mehrheit am 14. Jänner an, allerdings die Mehrheit der zugewiesenen 19 Stimmen. Nur 9 der 17 anwesenden Ratsmitglieder stimmten für die Änderung. 6 waren dagegen. Die aus dem Hauptort stammenden Freiheitlichen Räte Josef Kofler und André Pirhofer enthielten sich der Stimme. Damit wird am 9. März nach den neuen Bestimmungen und nach der alten Satzung gewählt. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
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