Verkehrserziehung auf hohem Niveau

Publiziert in 33 / 2013 - Erschienen am 25. September 2013
Naturns - Verkehr und Verkehrsbelastungen brennen den Naturnsern unter den Nägeln, trotz Umfahrungsstraße und trotz verkehrsberuhigender Maßnahmen im Dorfkern. Für Bürgermeister Andreas Heidegger als Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Mobilität kam daher „Namobu“ gerade recht. Hinter dem exotisch klingenden Begriff steckt das Gemeinden übergreifende Bezirksprojekt „Nachhaltige Mobilität Burggrafenamt“, das über den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) mit finanziert wird. In Naturns führte die Beteiligung von Gemeindevertretern, Eltern und Dorfpolizisten dazu, dass im Hauptort alle Zufahrten und Zugänge zu Schulen und Kindergarten abgegangen wurden. Sämtliche Unfälle der letzten drei bis fünf Jahre wurden analysiert. Alle denkbaren Gefahrenstellen wurden eingehend beobachtet, fotografisch dokumentiert und genauestens beschrieben. Die Ergebnisse wurden auf ein Orthofoto des Landesamtes für raumbezogene und statistische Informatik farblich eingetragen und ergaben einen Schulwegplan, der jederzeit aktualisiert werden kann. Darin wurden Zielorte, Schulwege, autofreie Schulwege, Zebrastreifen, Unterführungen, Gefahrenstellen und Bushaltestellen für Eltern, Kindergartenkinder und Schüler eingezeichnet. Heidegger ­stellte den Naturnser Schulwegplan kürzlich im Gemeinderat vor und dankte den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für ihren Einsatz. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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