Im Bild (v.l.): Ruth Ladstätter, Tanja Ortler, Gloria Bertagnolli, Judith Vonmetz und Angelika Stuefer

Viel Interesse an Kitas in Prad

Publiziert in 19 / 2014 - Erschienen am 21. Mai 2014
Bei mindestens 10 Anmeldungen wird im Oktober gestartet Prad - Im neu sanierten Kindergarten in Prad könnte im Oktober eine Kindertagesstätte eröffnet werden. Dass die Zeichen dafür gut stehen, zeigte sich am 14. Mai bei einem gut besuchten Informationsabend im Bürgersaal. Rund 40 Frauen, darunter auch werdende Mütter, und auch einige Männer konnte die Gemeindereferentin Tanja Ortler begrüßen. Judith Vonmetz, die Geschäftsführerin der Sozialgenossenschaft Tagesmütter, die Assistentin Angelika Stuefer und die Pädagogin Gloria Bertagnolli stellten die Genossenschaft vor und führten in die pädagogischen Leitlinien ein. Die Sozialgenossenschaft Tagesmütter kann auf eine 20jährige Erfahrung im Bereich der Kleinkindbetreuung in Südtirol zurückblicken. In den 16 Tagesstätten im Land werden Kleinkinder im Alter von 3 bis 36 Monaten von eigens ausgebildeten Kinderbetreuerinnen und Tagesmüttern betreut. Auch Pädagoginnen werden mit eingebunden. Großes Augenmerk wird bei der qualifizierten Kleinkindbetreuung unter anderem auf die Eingewöhnung gelegt, die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kinder, die Elternarbeit und die Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern, wobei hierbei die Kindergärten die wichtigsten Partner sind. Die Räumlichkeiten im Kindergarten in Prad sind laut Tanja Ortler für die Unterbringung der Kitas ideal. Anmeldungen bis 31. Mai Sollten bis zum 31. Mai mindestens zehn Anmeldungen eingehen, werde man versuchen, im Oktober mit der Kitas zu starten, und zwar zunächst von Montag bis Freitag von jeweils 7.30 bis 13 Uhr. Für nähere Auskünfte bzw. Anmeldungen können sich Interessierte an die Gemeinde wenden (Jürgen Koch) oder direkt an die Sozialgenossenschaft (Tel. 0471 982821; info@tagesmutter-bz.it). Wenngleich Kindern aus der Gemeinde Prad der Vorrang eingeräumt wird, sind auch Kinder aus Nachbargemeinden willkommen. Die Ausgaben zu Lasten der Familien belaufen sich auf 0,90 bis höchstens 3,65 Euro pro Stunde. Der genaue Tarif wird vom Sozialsprengel aufgrund der Einkommens- und Vermögenssituation der Familien berechnet. Den Rest der Kosten tragen das Land und die Gemeinde zu gleichen Teilen. Über die Arbeit von Tagesmüttern informierte Ruth Ladstätter, die Koordinatorin der Tagesmütter im Vinschgau und zum Teil auch im Burggrafenamt. Offene Tür bei Tagesmutter Ladstätter rief zur Teilnahme am Tag der offenen Tür ein, der am Samstag, 24. Mai, stattfindet. Bei der Tagesmutter Radwanska Katarzyna in Lichtenberg/Pinet (Kirchweg 18/A) kann man an diesem Tag von 14 bis 18 Uhr einen konkreten Einblick in die qualifizierte Kleinkindbetreuung gewinnen. Die Besucher können die Räume besichtigen, den Tagesmutter-Alltag kennenlernen und Informationen zum ­Tagesmutterdienst einholen. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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