Ausschussmitglied Klemens Kaserer erklärte HGV-Obmann Philip Ganthaler und Kulturreferent Hartmann Nischler die Bike-Arena Aschbach-Vigiljoch.

Vielfältig bleiben und den Nörderberg entdecken

Publiziert in 10 / 2013 - Erschienen am 20. März 2013
Aufbruchstimmung unter den Touristikern der Gemeinde Partschins. Hohe Erwartungen an ein Mountainbike-Projekt am Nörderberg. Rabland - Das Bild, das sich im Geroldsaal von Rabland bot, war für beide Seiten eindrucksvoll. Die Mitglieder konnten zwischen grünen Bäumen auf den angeschneiten Tschigat und den breit hingelagerten Vereinsausschuss blicken. Der wiederum hatte einen gut belegten Saal mit fast 100 interessierten Mitgliedern vor sich. Bürgermeister Albert Gögele hatte Recht, als er in seinen Grußworten meinte: „Der Tourismusverein in Partschins ist sicherlich nicht nur ein Verein, er ist Ideenschmiede und wichtigste Stütze der Wirtschaft.“ Obmann Hans Weiss bezeichnete die abgelaufene Saison als gut. Man habe einige Betten verloren und mit 311.510 Nächtigungen gegenüber den 315.703 des Vorjahres zwar weniger Nächtigungen registriert, aber dafür die durchschnittliche Auslastung aller Kategorien um einen Tag erhöht. Die Tourismussaison 2013 stellte er unter das Motto „Authentizität und Regionalität“ und betonte als besonders positiv die Zusammenarbeit untereinander und die Teilnahme an Projekten. Dasselbe hatten auch Bürgermeister Gögele, Tourismusreferentin Birgit Egger Ladurner und die Geschäftführerin Karin Thaler festgestellt. Thaler und ihre Mitarbeiterinnen hatten einen 32 Seiten starken Jahresbericht aufgelegt, dem aufschlussreiche Details zu entnehmen waren. So reichte der Zuwachs an Gästen aus der Schweiz, Liechtenstein (+3.800 Nächtigungen) und Österreich (+2.200) nicht, den Rückgang an deutschen (-8.500) und italienischen Urlaubern (-2.700) auszugleichen. Zu entnehmen war auch, dass die Deutschen 6,2 Tage lang das Wanderparadies Partschins genießen, die Schweizer nur 4,6 Tage. Österreicher und Italiener gönnten sich gar nur 3,4 bzw. 3,2 Tage. Ebenfalls deutlich machte der Bericht den unaufhaltsamen Vormarsch des weltweiten Netzes und die Notwendigkeit, in den sogenannten „sozialen Medien“ wie Facebook, Twitter, YouTube und Flickr präsent zu sein. Kernthema der Jahresversammlung 2013 war aber das „Testprojekt: Wandern & Mountainbike am Nörderberg“. Die vielen, zum Teil einsamen Forst- und Karrenwege rund ums Vigiljoch zu erschließen, sei schon vor fünf Jahren angedacht worden, bemerkte Direktorin Thaler dem der Vinschger gegenüber. Nun hätten Peter Eisenkeil und die Projektgruppe Nörderberg Tatsachen geschaffen und in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen Algund und Partschins und der Forstverwaltung sieben Rund-Touren ausgewiesen. Klaus Nischler von der Ötzi Bike Academy meinte in seinem Kurzreferat, dass es „nicht den Mountainbiker gibt, sondern ganz unterschiedliche Typen“. Südtirols Hauptkunde sei der Genuss- und Trekkingradler. Durch das elektrisch unterstützte Rad, das „E-Bike“, weise diese Gruppe die höchsten Zuwachsraten auf. Günther Schöpf
Günther Schöpf
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