Vinschger Weine liegen voll im Trend
Kastelbell - „Ich bin überzeugt, dass die Vinschger Weine genau in den Trend passen und Regionalität und Authentizität präsentieren“, lobte Helmuth Köcher, der Präsident und Gründer des Merano WineFestivals bei der 4. Vinschgauer Weinpräsentation im Schloss Kastelbell. Sonya Egger-Trafoier, Sommelière vom Sterne-Restaurant Kuppelrain, und ihre Familie hatten gemeinsam mit dem Tourismusverein Kastelbell-Tschars am 5. Juli dazu eingeladen. Aufstrebende und schon bekannte Winzerinnen und Winzer des Vinschgaus fanden sich wiederum im Schloss Kastelbell zusammen und präsentierten den zahlreichen Gästen ihre edlen Tropfen. Insgesamt 22 Vinschger Winzer/innen und ein „Pirat“ mit Laaser Wurzeln aus dem Eisacktal sowie drei international renommierte italienische Gastkellereien waren diesmal mit dabei. Die österreichische Journalistin und Gastrokritikerin Lisi Brandlmaier moderierte die Veranstaltung. „Es ist mittlerweile nicht mehr eine bloße Weinverkostung, sondern ein echter Treffpunkt“, unterstrich sie. Lobende Worte überbrachte auch Gustav Tappeiner, Bürgermeister von Kastelbell-Tschars. „Der Wein ist weit mehr als ein Genussmittel. Er ist Ausdruck unserer Landschaft. Jeder Tropfen Wein erzählt seine eigene Geschichte“, betonte Tappeiner. Den Winterzinnen und Winzern gebühre Dank und Anerkennung. „Sie leisten auch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaften“, so der Bürgermeister. Es sei wichtig, dass Landwirtschaft und Tourismus zusammenarbeiten, gemeinsam sei man stark. Manfred Pinzger, Ex-HGV-Chef und amtierender Confturismo-Präsident Italiens, unterstrich, dass es im Vinschgau gute Voraussetzungen gebe, um hochwertigen Wein zu produzieren. „Wenn hier heute mehr als 20 lokale Winzerinnen und Winzer ihre Produkte präsentieren, dann sagt das schon so einiges aus“, lobte er. Die lokalen Weine seien ein Aushängeschild für den ganzen Vinschgau. Auch Pinzger wies auf die Wichtigkeit hin, die Zusammenarbeit zwischen den Weinproduzenten und der lokalen Gastronomie weiter zu stärken.
Vinschger Dachmarke?
Helmuth Köcher brachte auch den Vorschlag, die Vinschger Weine in einer Dachmarke zusammenzuführen. „So etwas wie Premium Mountain Wine“, sagte er gegenüber dem der Vinschger. Danach könne man ein ganzes Territorium entsprechend ausrichten und vor allem durch das Authentische punkten. „Da ist nix Gekünsteltes, das ist der Vinschger Wein in seiner puren Echtheit“, lobte er die hiesigen Produzentinnen und Produzenten. Voll des Lobes waren die vielen Besucher/innen einmal mehr auch für Location. Das Ambiente im Schloss Kastelbell bot die feierliche Bühne für die edlen Tropfen. Ivan Giovanett, der Präsident der Vereinigung der Weingüter Südtirols, hob die gelungene Organisation der Veranstaltung hervor. Sonya Egger-Trafoier
durfte sich über eine einmal mehr reibungslose Veranstaltung und viel Zuspruch freuen. „Die ganze Familie hilft mit“, unterstrich sie. Mit der Weinpräsentation könne man das Potenzial der Vinschger Weine sichtbar machen. Grillspezialitäten vom Tarscher Stadlgut und Musik von Christian Theiner rundeten den Tag ab.