Befallene Schwarzföhren; Foto: Forstinspektorat Schlanders

Vom Boden aus

Publiziert in 11 / 2015 - Erschienen am 25. März 2015
Vinschgau - Die Kontrollen im Winter haben ergeben, dass in den Wäldern im Einzugsgebiet des Forstinspektorates Schlanders nur auf einer Bruttofläche von 53 Hektar ein starker Prozessionsspinner-Befall zu verzeichnen ist. Ein leichter Befall ist heuer in Kieferwäldern zwischen Prad und Stilfs sowie Lichtenberg zu beobachten, ein mittlerer bis starker Befall nur kleinflächig bei Vetzan, Latsch und Spondinig. Weil eine Besprühung vom Hubschrauber aus derzeit als nicht sinnvoll erachtet wird, führt der Forstdienst nun an stark frequentierten Wanderwegen am Sonnenberg eine Besprühung vom Boden aus durch. Eingesetzt wird das Präparat „Bacillus Thuringiensis”. Das Mittel wird von den Raupen mitsamt den Kiefernnadeln gefressen. Im Falle stark befallener Bäume in Gärten oder im Dorfbereich kann man sich an den Forstdienst und an das Forstinspektorat Schlanders (für den Vinschgau) wenden (Tel. 0473 736130). Der Kontakt mit den Raupen und Gespinsten sollte vermieden werden, denn die Brennhaare der Raupen können beim Menschen unangenehme Reaktionen, Allergien und andere Beschwerden hervorrufen. Weiter fortgesetzt wird im Vinschgau das seit fast 20 Jahren laufende Projekt der „Umstrukturierung“ der reinen Schwarzföhrenforste in naturnahe Mischwälder. Es werden pro Jahr durchschnittlich 150.000 Euro in dieses Projekvt investiert. red
Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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