Manche Abschnitte viel begangener Wanderwege am Latscher Sonnenberg haben sich in spitz zulaufende Furchen verwandelt.

Wanderer stehen im Abseits

Publiziert in 25 / 2014 - Erschienen am 9. Juli 2014
Latsch - Punkt 2 der Tagesordnung war eine „Sternstunde“ des Gemeindesekretärs. Georg Schuster stellte den 15 anwesenden Räten und Rätinnen die Abschlussrechnung, Erfolgsrechnung und Vermögensrechnung vor. Ein Erfolgsbericht wurde auch die Übersicht über Leistung und Erlös aus den Photovoltaik-Anlagen. Die Jahresproduktion von 572.000 kW aus den Anlagen auf den Dächern des AquaForums, der Mittelschule, des ­CulturForums, des Gemeindebauhofs und des Sanitätszentrums bringe immerhin an die 200.000 Euro in die Gemeindekasse,.Zur Feuertaufe für die Referenten wurde dann Punkt 3 „2. Bilanzänderung und Fondumbuchung“. Da wurde systematisch hinter die Zahlen geschaut und die Referenten ins Kreuzverhör genommen. Vor allem die angeführten 20.000 Euro als „Beitrag für Instandhaltung der Wanderwege“ stieß vielen Räten sauer auf. Hans Mitterer meinte: „Im Grunde wird für die Wanderer gar nichts mehr getan. Die Wege sind kaputt, die Bänke werden nicht mehr hergerichtet und keine Sträucher werden zurecht geschnitten.“ Lukas ­Rizzi führte an, dass unterschiedslos alle Wege befahren werden. Christian Stricker entgegnete, die „schwarzen Schafe sind eher die Einheimischen“. Bürgermeister Helmut Fischer machte den Vorschlag, sich von einem Vertreter des Tourismusvereines über die Situation und die Verwendung der Gelder aufklären zu lassen. Die informelle Sitzung werde Ende Juli stattfinden. s
Vinschger Sonderausgabe

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