Wanderlehrer treffen sich

Publiziert in 18 / 2017 - Erschienen am 16. Mai 2017

BURGEIS - Kürzlich haben sich die Nord- und Südtiroler Wanderlehrer zu ihrem alljährlichen Erfahrungstausch in der Fürstenburg getroffen.
Die Aufgabe der Wanderlehrer ist es, den Imkern in den Ortsgruppen mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung unterstützend zur Seite zu stehen, bei Standbegehungen durch praktisches Vorzeigen Betriebsweisen und neue Bekämpfungen der Varroa vorzuzeigen sowie in Vorträgen bei Imkerversammlungen zu aktuellen Themen Stellung zu beziehen und Imkerwissen fachmännisch zu vermitteln. Die Wanderlehrer sind dem Nord- und Südtiroler Imkerbund angegliedert. Kaiserin Maria Theresia, die eine große Förderin der Bienenhaltung, -zucht und der Imkerei gewesen ist, hat die Zunft der Wanderlehrer eingeführt und professionalisiert, um in den abgelegenen Talschaften das Imkerwissen weiterzugeben. Durch die Folgen des ersten Weltkrieges ist die Südtiroler Imkerschaft von jener aus Nordtirol getrennt worden. Trotz dieser Trennung ist der Kontakt beibehalten worden und nach dem zweiten Weltkrieg durften ausgewählte Südtiroler Imker die Ausbildung in Österreich absolvieren. Dieser Lehrgang wurde weiter entwickelt und so wird es für 2018 eine Neuauflage des Lehrganges geben. Das Thema des gemeinsamen Treffens in der Fürstenburg war „Das Erkennen von unterschiedlichen Vergiftungssymptomen bei den Bienen“. Dazu hielt der Fachreferent für Bienenzucht Andreas Platzer einen Vortrag. In einem regen Austausch wurde dann über die unterschiedlichen Herausforderungen im Intensivobstbau, in Streuobstkulturen und in der Bienenhaltung allgemein diskutiert. 

Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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