Wenn der Alltag zur Qual wird

Publiziert in 34 / 2013 - Erschienen am 2. Oktober 2013
Vinschgau - „Die Depression ist eine tiefgehende Veränderung des Erlebens. Depressive Menschen erfahren sich interesse-, konzentrations-, schlaf-, appetit-, kraft- und gefühllos. Es ist die Krankheit der Losigkeiten.“ Ingeborg Forcher (im Bild) vom Verein „Lichtung“ weiß aus eigener Erfahrung und aus vielen Gesprächen mit Betroffenen, dass eine Depression den ganzen Menschen verändert. Anlässlich des „ Europäischen Tages der Depression“, der am 1. Oktober begangen wurde, erinnert sie daran, dass neben der ärztlichen und psychologischen Hilfe auch Selbsthilfegruppen eine anerkannte zusätzliche Unterstützung zur Bewältigung belastender Situationen sind. Die vertraute Atmosphäre in einer Gruppe mit „seelenverwandten“ Menschen helfe, „ohne Scham über persönliche Schwierigkeiten zu reden, Erfahrungen auszutauschen sowie andere Sichtweisen und Lösungsansätze kennenzulernen.“ Die Gruppe unterstützt zudem die Mitglieder, bei Bedarf fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Durch den regel­mäßigen Austausch werden auch die Selbstheilungskräfte gestärkt. Die Selbsthilfegruppe für Depressionen und Angststörungen des Vereins „Lichtung“ trifft sich jeden 2. und 4. Montag im Monat von 19 bis 21 Uhr im Haus der Begegnung in der Göflaner­straße in Schlanders. Anmeldung und Vorgespräch bei Ingeborg Forcher (Tel. 0473 624558 oder 339 1637100). ­Neueinstiege sind jederzeit möglich. Red
Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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