Die Schlanderser Gruppe im Dachgarten der Bäckerei (in der Mitte Asol Mamaril).
Ausstellungsraum im Erdgeschoss

Wo Kultur gebacken wird

Publiziert in 40 / 2017 - Erschienen am 22. November 2017

Schlanders - Nicht überall, wo Bäckerei draufsteht, wird auch Brot gebacken. Diese Erfahrung machten einige Schüler des Real- und Sprachengymnasiums Schlanders, als sie zusammen mit ihrer Direktorin Verena Rinner und Prof. Martin Trafoier unlängst die „Bäckerei“ in Innsbruck besuchten. Christoph Grud, einer der Leiter dieser gemeinschaftlich geführten Kulturbackstube, hatte das Konzept dieser offenen Kulturstruktur anlässlich des Innovationstages in der Schlanderser Drususkaserne präsentiert und die interessierten Oberschüler anschließend in „seine“ Bäckerei nach Innsbruck eingeladen. Bei der Führung durch die ehemalige Bäckerei der Familie Mölk zeigte Asol Mamaril der Schlanderser Gruppe u. a. die verschiedenen Veranstaltungs- und Büroräume sowie die weitläufigen und einladenden Gemeinschaftsarbeitsräume, in denen kreative Köpfe und erfinderische Tüftler allein oder im Team Ideen entwickeln oder an ihren Schreibtischen ganz normale Schreib- und Zeichenarbeiten durchführen. In den Werkstätten wurden beim Besuch der Gruppe gerade Reisekoffer zu Musikboxen umgebaut, im Hof wurde ein Wohnwagen für ein Kunstprojekt mit dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum aufgeschnitten und umgestaltet, und in der Küche verfeinerte eine Ahrntalerin eine Kraut-und-Rüben-Suppe mit Kräutern vom bäckereieigenen Dachgarten. Fazit dieses Bäckereibesuchs: So eine offene Kulturbäckerei würde auch gut in eines der aufgelassenen Kasernengebäude in Schlanders passen.

Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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