Bei der Dipolübergabe (v.l.): Martin Unterer, Monika Aondio und die Absolventin Amrai Burger.

Zukunftsorientiert und praxisbezogen

Publiziert in 24 / 2015 - Erschienen am 30. Juni 2015
Burgeis - Traditionsbewusst, vielfältig, fit, bodenständig und modern. Alle diese Eigenschaften treffen auf die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg und die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch zu. Einmal mehr gezeigt hat sich das am 20. Juni bei der gemeinsamen Diplomfeier in der Fachschule Fürstenburg. „Ihr habt es gut gemacht, ich bin stolz auf“, sagte die Direktorin Monika Aondio zu den Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen beider Fachschulen, bevor sie ihnen zusammen mit ihrem Stellvertreter Martin Unterer, dem Leiter der Fachschule Kortsch, die Berufsbefähigungszeugnisse und Berufsbildungsdiplome überreichte. Einen gediegenen Einblick in das vergangene Schuljahr an beiden Schulen vermittelte den Eltern der Absolventinnen und Absolventen sowie den vielen Ehrengästen ein Film von Susanne Resch Vilardo und Daniel Trafoier. Neben dem Schulalltag wurde auch auf Lehrfahrten, Projekte, Tage der offenen Tür, Ausflüge und Erfahrungen in Praxisbetrieben zurückgeblickt. Mehrfach bedauert wurde, dass weder Schullandesrat Philipp Achammer, noch Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler zur Abschlussfeier gekommen waren. Regionalassessor Sepp ­Noggler freute sich, dass nun endlich mit dem Bau des Schülerheims begonnen werden konnte. Georg Mantinger, der Bezirksobmann der Bauernjugend, die Bezirksbäuerin Ingeborg Rechenmacher und Bauernbundbezirksobmann ­Raimund Prugger verwiesen auf den Stellenwert und die Bedeutung der zwei Fachschulen. Wie schon Noggler, ermunterten auch sie die Schülerinnen und Schüler, nach Möglichkeit das 4. Schuljahr bzw. das 5. Jahr (Matura) anzuhängen. „Wir brauchen gut ausgebildete Leute in unseren Dörfern“, sagte Raimund Prugger. Rund 20 Schülerinnen und Schüler beider Fachschulen haben heuer übrigens zum ersten Mal die Matura abgelegt. „Wir haben im Vinschgau zwei zukunftsorientierte und sehr praxisbezogene Fachschulen mit kompetenten Führungskräften und Lehrpersonen“, sagte Ingeborg Rechenmacher. Beide Schulen haben einen guten Ruf und zeichnen sich durch ein hohes Bildungsniveau aus. Die landwirtschaftliche Ausbildung, die nun beim Bildungsressort angesiedelt ist, dürfe nicht auf irgendeine Weise ins Abseits verdrängt werden. Zu den Ehrengästen gehörten u.a. auch Josef Gstrein, der Direktor der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Imst, der Malser Bürgermeister Ulrich Veith, Amtsdirektor Mario Broll (Forstinspektorat Schlanders) und Peter Moriggl, Geschäftsführer der Sennerei Burgeis. Pater Urs Maria vom Kloster Marienberg hatte die Diplomfeier mit einer beeindruckenden Wortgottesfeier eingeleitet. sepp
Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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