Dennis Federspiel mit seinem Chef vom Malerbetrieb Günther Wieser in Kortsch.

Zwei Vinschger bei Berufsweltmeisterschaft in Brasilien

Publiziert in 30 / 2015 - Erschienen am 2. September 2015
Vinschgau - Mit sieben Medaillen, sechs Exzellenzdiplomen und vielen neuen Erfahrungen kehrten die 19 Südtiroler WorldSkills-Teilnehmer von São Paulo in Brasilien nach Hause zurück. Von ihren Familien, Freunden und Fans wurden sie bei der Empfangsfeier im Schloss Maretsch gebührend gefeiert und wie Helden empfangen. Neben Vertretern des Verbandes für Handwerker und Dienstleister (lvh) und den Vertretern der Partnerorganisationen sprachen auch Landeshauptmann Arno Kompatscher, Special Member des WM-Teams, und Landesrat Philipp Achammer sowie die Landesräte Florian Mussner, Martha Stocker und Waltraud Deeg den Jugendlichen ihre Anerkennung und Glückwünsche aus. In 18 Berufen mussten sie sich gegen 1.200 Teilnehmer aus 59 Nationen durchsetzen. Im über 200.000 Quadratmeter großen Anhembi-Park arbeiten sie Seite an Seite unter den Augen der kritischen und anspruchsvollen Fachjury. Das Niveau und die Konkurrenz bei der Berufsweltmeisterschaft 2015 waren so hoch wie noch nie zuvor. „Die jungen Mädchen und Burschen haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Im richtigen Augenblick haben sie nicht nur Nervenstärke bewiesen, sondern auch ihr Wissen und Können auf den Punkt gebracht. Diese Jugendlichen sind unsere Zukunft – und wir sind stolz auf sie!“, freut sich lvh-Präsident Gert Lanz. Im Rahmen der Empfangsfeier wurde Herbert Fritz, auch ein Vinschger, die Auszeichnung „Honorary Member“ der internationalen WorldSkills-Organisation für seinen langjährigen Einsatz und die Vertretung Italiens bei den Berufsweltmeisterschaften verliehen. Die beiden Vinschger Teilnehmer, der Steinmetz Gabriel Wellenzohn aus Prad und der Maler Dennis Federspiel aus Taufers im Münstertal, konnten zwar kein Edelmetall mitbringen, wurden aber mit einem Exzellenzdiplom ausgezeichnet. Dennis Federspiel: „Es wäre leicht noch eine Goldene drinnen gewesen, aber sprachliche Probleme haben mir sehr zu schaffen gemacht, sodass meine Arbeit nicht genau den Kriterien entsprach. Die Jury hat aber dennoch die Professionalität anerkannt und mit einem Exzellenzdiplom honoriert. Es war einfach eine geile Zeit mit vielen Erfahrungen, die unvergessen bleiben werden und viel berufliche Motivation vermitteln“. Frie
Friedrich Haring
Friedrich Haring
Vinschger Sonderausgabe

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