Erste Kunstausstellung im Nationalparkhaus „aquaprad“

Publiziert in 15 / 2005 - Erschienen am 4. August 2005
”Dialoge mit dem Wasser“ nennt sich die erste Kunstausstellung im Nationalparkhaus „aquaprad“, die den hydrologischen Kreislauf vom ewigen Eis bis zu den Weltmeeren zeigt. Die Vinschger Künstlerin Elisabeth Zwick hat 1991 die Fachschule für Steinbearbeitung in Laas abgeschlossen, sich aber bald der Malerei verschrieben. Von 1991 bis 2003 unternahm die Künstlerin ausgedehnte Reisen. Entscheidend beeinflusst wurde ihr Malstil durch die Zeit in Taiwan. Im „Land der Farben“ löste sich Elisabeth Zwick von der figuralen Darstellung endgültig und widmete sich ausschließlich der Malerei, sie ging von der realen Darstellung weg und in das Abstrakte über. Sabrina Horak, die Leiterin von „aquaprad“ lud die Besucher ein, sich in zweifacher Weise mit dem Element Wasser zu befassen; auf der einen Seite über die Lebensgrundlage und Ressource Wasser, auf der anderen über die Bilder, die eine geistige Auseinandersetzung mit der Materie Wasser ermöglichen. Der Betrachter der Ausstellung „Dialoge mit dem Wasser“ geht auf eine meditative Reise durch das Wasser, wird aber auch angeregt, über die äußerst knappe und wertvollste Ressource unseres Planeten nachzudenken. Die Ausstellung „Dialoge mit dem Wasser“ bleibt bis zum 28. August während der Öffnungszeiten von „aquaprad“ frei zugänglich. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 (durchgehend bis Ende August), Mittwoch von 9.00 bis 21.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag von 14.30 bis 18.00 Uhr.
Ingeborg Rainalter Rechenmacher
Ingeborg Rainalter Rechenmacher

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