Die Weihnachtsgeschichte bildlich dargestellt...
Publiziert in 43 / 2011 - Erschienen am 30. November 2011
Goldrain – „Was wir an Weihnachten feiern, ist alles andere als eine Idylle. Die Krippe, die wir längst in unsere warmen Stuben geholt haben, stand bekanntlich im Stall. Niemand war da, der der schwangeren Frau und dem jungen Mann aus Nazareth in Galiläa menschenwürdige Bleibe zu geben bereit war. Kaum war das Kind zur Welt gekommen, musste die junge Familie fliehen, weil Herodes, der machtbesessene Herrscher, dem Kind Jesus nach dem Leben trachtete. Flüchtlinge waren sie, politisch Verfolgte, Asylsuchende.“
Worte aus dem Mund des deutschen Kardinals Walter Kasper, Worte die damals wie heute nichts an ihrer Aktualität eingebüßt haben. Und wenn die Krippenfreunde Goldrain die Geburtsszene, einmal in einer typisch alpenländischen, ein anderes Mal in einer orientalischen Umgebung darstellen, so bleibt das nackte Kind in der Krippe stets der Mittelpunkt des ganzen Geschehens. Auch heuer haben wieder einige Interessierte ihr Herz in die Hand genommen, um für sich selber, aber auch für die Familie zuhause eine mit eigenen Händen gebastelte Krippe zu bauen. Eine Krippe, an der sich die Familie am Heiligen Abend versammelt, um das vor zweitausend Jahren geschehene Weihnachtswunder gemeinsam zu feiern. Bevor es aber soweit ist, war in den vergangenen Wochen unter der Obhut von Andreas Paris, Hermann Gerstl und Robert Zagler im Werkraum von Schloss Goldrain voller Einsatz von Seiten der Kursteilnehmer gefragt. Es wurde gehämmert, gesägt, modelliert und gemalt, und jeder konnte seine eigenen Vorstellungen in die eigene Krippe einfließen lassen. Mit viel Liebe zum Detail entstanden zahlreiche individuell gestaltete Krippen, die heuer zum 22. Mal öffentlich auf Schloss Goldrain ausgestellt werden. Nach der Eröffnung am 6. Dezember um 20.00 Uhr hier die Termine für die Ausstellung: Donnerstag, 8. Dezember, von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 10. Dezember, von 13.00 bis 18.00 Uhr und Sonntag, 11. Dezember, von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 18.00 Uhr.