„Ehre, wem Ehre gebührt“
Publiziert in 9 / 2010 - Erschienen am 10. März 2010
Schlinig – Thomas Moriggl hat in Vancouver seine bis dato ersten Olympischen Spiele absolviert und das bekanntlich auch mit Erfolg. Als Wertschätzung für seine tollen Leistungen wurde Thomas von seiner Heimatgemeinde feierlich empfangen, um 20.00 Uhr wurde das Langlaufass mit einer Kutsche von Zuhause abgeholt. Die Musikkapelle Burgeis und Kinder des ASC Sesvenna Volksbank begleiteten den Sporthelden samt seiner Freundin Kathrin, Mutter Regina, Vater Florin, Bruder Michael und dessen Freundin Maria und die kleine Katherina in das Vereinshaus von Schlinig. Vor über 100 Personen, unter denen sich unter anderem Bürgermeister Ulrich Veith, Roland Brenner von der Sportoberschule Mals, Gerhard Malloth von der Ferienregion Obervinschgau, der Landesabgeordnete Josef Noggler, Alfred Lingg und Ehrenpräsident Josef Saurer befanden, hielt die Präsidentin des ASC Sesvenna Volksbank eine schöne und durchaus auch bewegende Rede. Klara Angerer erzählte über die Kindheit des Vinschger Olympioniken, den Beginn seiner Erfolge und nicht zuletzt über seine Tiefen, aus denen sich Thomas stets wieder selbst hochgekämpft und niemals aufgesteckt hat. „Ehre, wem Ehre gebührt“, brachte es die Präsidentin auf den Punkt. Auch die weiteren Wortmeldungen, wie zum Beispiel jene des Malser Bürgermeisters sowie von Josef Noggler oder Sepp Saurer schlugen in dieselbe Kerbe. Eine nette Showeinlage zeigte der junge Nachwuchs des ASC Sesvenna Volksbank mit der umgetexteten Rap-Melodie „we will rock you“. Neben einem Buffet gab es als weitere Überraschung eine wunderschöne Torte zu bewundern, zudem bekam Freundin Kathrin mit ihrem Olympiahelden einen Essensgutschein im Hotel „Garberhof“, eine Urkunde und Blumen, Vater Florin erhielt einen Geschenkkorb, Mutter Regina einen Blumenstrauß. Nach vielen harten Trainingseinheiten und zähen Wettkämpfen im Laufe dieser abwechslungsreichen und langen Saison war dieser schöne Empfang für den Schliniger mit Sicherheit eine große Genugtuung, überhaupt wenn man sah, wie aufrichtig sich seine Freunde und Bekannten mit ihrem Langlaufhelden freuten.
Rudi Mazagg