Feierten die Freundschaft: Verantwortliche, Funktionär/innen und Ehrenamtliche.
Die langjährige Vorsitzende des Kastelbeller Seniorenklubs, Brigitte Raffeiner, mit dem passenden Kuchen.
Ein angenehmer Nachmittag im „Garten der Sinne“.
Sorgte für die musikalische Unterhaltung: Heinrich Gurschler.
Damals: Leiterin Annelies Tscholl, Präsident Josef Pramstaller und Seniorenklub-Obfrau Hedwig Nischler.
Heute: Direktor Matthias Ladurner, Präsident Alexander Janser und Seniorenklub-Obfrau Annemarie Raffeiner.

30 Jahre Freundschaft

Das Annenbergheim Latsch und der Seniorenklub Kastelbell.

Publiziert in 12 / 2024 - Erschienen am 2. Juli 2024

LATSCH - Grund zum Feiern gab es unlängst für den KVW Seniorenklub Kastelbell und die Bewohnerinnen und Bewohner des Latscher Seniorenwohnheims sowie die Gäste des Tagespflegeheims.
Im „Garten der Sinne“ im Annenbergheim wurde an die „30-jährige Freundschaft“ erinnert - bei Kaffee und Kuchen, guter Unterhaltung, Musik und einem gemütlichen Beisammensein. So wie es seit rund 30 Jahren regelmäßig der Fall ist. Alle zwei Monate stattet der KVW Seniorenklub nämlich dem Annenbergheim einen Besuch ab und bringt Kuchen mit. Auch Geburtstagsglückwünsche werden immer wieder überbracht. „Die monatliche Zusammenkunft ist etwas ganz Besonderes. Die Zeit, die der KVW hierfür aufbringt ist sehr wertvoll“, lobte Alexander Janser, der Präsident des Annenbergheims.

Lieb gewonnene Traditionen

Hedwig Nischler, die langjährige Leiterin des Seniorenklubs Kastelbell, erinnerte an die Anfänge: Der erste größere Besuch fand bereits im Sommer 1993 statt. Mit Krapfen im Gepäck und in Begleitung von drei Zitherspierlern statteten Hedwig Nischler und Co. dem Seniorenwohnheim in Latsch einen Besuch ab. „Wir wurden von der damaligen Leiterin Annelies Tscholl und dem Präsidenten Josef Pramstaller sowie seinem Vize Herbert Mantinger herzlich aufgenommen“, erinnerte Nischler. 1994 lud der Seniorenklub die Bewohnerinnen und Bewohner des Latscher Seniorenwohnheims schließlich erstmals zum Sommerfest nach Schlums ein. Die offizielle Freundschaft war geboren. Bis zur Corona-Pandemie fand das Sommerfest jährlich statt. Auch die zweimonatlichen Besuche mussten während Corona eine Zeit lange pausieren, fanden dann aber wieder statt. Und sind nicht mehr wegzudenken. „Ich wünsche mir, dass dies auch die nächsten 30 Jahre so ist“, lobte der Bürgermeister von Kastelbell-Tschars, Gustav Tappeiner.

Das größte Geschenk

Auch Monika Rechenmacher unterstrich den Stellenwert dieser Freundschaft. „Solche freundschaftlichen Treffen bringen zum Lachen und lassen die Sorgen vergessen“, unterstrich die Gemeindereferentin von Kastelbell-Tschars. Ein großer Dank gehe an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. „Zeit schenken ist das größte Geschenk, was man älteren Menschen machen kann“, betonte auch der frühere Präsident des Latscher Seniorenwohnheims, Josef Pramstaller. Seine Wertschätzung brachte der Direktor des Annenbergheims, Matthias Ladurner, zum Ausdruck: „Es ist ein Einsatz, den man nicht genug würdigen kann“. Annemarie Raffeiner, die im vergangenen Jahr in die Fußstapfen der langjährigen Seniorenklub-Vorsitzenden Brigitte Raffeiner trat, hob die gute Zusammenarbeit mit dem Personal des Annenbergheims hervor; „Insbesondere mit unserer Ansprechpartnerin Paula (Plank, Anm. der Redaktion). Sie ist spitze“. Die regelmäßigen Treffen mit den Heimbewohnerinnen und -bewohnern, darunter mehrere aus der Gemeinde Kastelbell-Tschars, seien immer wieder eine Freude.

Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.