Vertreter des Weißen Kreuzes Sulden mit Ehrengästen.

40 Jahre Hilfe am Nächsten

Publiziert in 27 / 2014 - Erschienen am 23. Juli 2014
Sektion Sulden des Weißen Kreuzes feiert rundes Jubiläum Sulden - Was die Sektion Sulden seit 4 Jahrzehnten für das Wohl der Einheimischen und Gäste in Sulden, Außersulden, Gomagoi, Stilfs, Stilfs Höfe und Trafoi leistet, ist beispielhaft. Alle Festredner verwiesen am 13. Juli bei der Feier „40 Jahre Weißes Kreuz Sulden und 10 Jahre Jugendgruppe“ auf die Bedeutung des Rettungsdienstes für die ganze Gemeinde hin. Sektions- und Dienstleiter Franz Heinisch blickte auf die Geschichte der 1974 auf Initiative von Ernst Reinstadler, Hubert Paulmichl, Hilbert Reinstadler und Eberhard Gerstl gegründeten Sektion zurück. Er würdigte das Wirken seiner Vorgänger ­Hilbert Reinstadler (1974 bis 1980) und Hubert Paulmichl (1980 bis 2002), sowie aller ehemaligen und jetzigen Ausschussmitglieder, Freiwilligen, Angestellten und Zivildiener. Auch der Gemeinde, dem Land, dem Landesrettungsverein Weißes Kreuz sowie der Feuerwehr Sulden und der Bergrettung Sulden sprach er einen großen Dank aus. Ganz besonderes hob Heinisch den Einsatz von Alois Schöpf hervor, der seit 40 Jahren bis heute freiwilliger Mitarbeiter ist, sowie von Christina Dosser, die das Weiße Kreuz ebenfalls seit der Gründung bis jetzt als Patin begleitet. Weiters dankte der Sektionsleiter der Bevölkerung und den Sponsoren. Zurzeit versehen 42 Freiwillige, 4 hauptamtliche Mitarbeiter und eine freiwillige Zivildienerin den Dienst rund um die Uhr. Der von Melanie Heinisch geleiteten Jugendgruppe gehören 11 Jugendliche und 10 Jugendbetreuer an. Der Fuhrpark umfasst derzeit 3 Rettungswagen, mit denen ­Rettungs- und Krankentransporte durchgeführt werden. Von großer Bedeutung für das Weiße Kreuz war der Bau des Zivilschutzgebäudes, das 2002 offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Viele weitere Informationen zum Weißen Kreuz Sulden sind in einer gelungenen Festbroschüre nachzulesen. Zum Auftakt der Feier hatte Pfarrer Florian Öttl einen Gottesdienst zelebriert. „Wir alle sind gefordert, hinzuschauen und richtig zu hören, was der andere sagen will“, sagte er in der Predigt. Den Politikern empfahl er, „nicht zu viel Energie für sich selbst zu verbrauchen, sondern auf die Leute zu hören, die euch anvertraut sind.“ Zum Thema Renten meinte er: „Übernehmt doch das Rentensystem von uns Priestern. Wir gehen erst mit 75 in Pension.“ Glückwünsche und Worte des Dankes an das ­gesamte Team des Weißen Kreuzes und besonders an Franz Heinisch überbrachten die WK-Vizepräsidentin Barbara Siri, BM Hartwig Tschenett, Landeshauptmannstellvertreter Richard Theiner, LR Martha Stocker, Kammerabgeordneter Albrecht Plangger und Regionalassessor Sepp Noggler. Im Anschluss an den offiziellen Festakt wurde gemütlich gefeiert. Weiters lud das Weiße Kreuz zu einem Tag der offenen Tür ein. sepp
Josef Laner
Josef Laner

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.