Den kirchlichen Segen erteilte Dekan Josef Mair (links im Bild); ganz rechts Kommandant Rudi Lechthaler.

Das Platzproblem ist gelöst

Publiziert in 33 / 2014 - Erschienen am 24. September 2014
Tag der Freude für die Freiwillige Feuerwehr Kortsch Kortsch - Mit der Erweiterung der Feuerwehrhalle in Kortsch konnte der Platznot, unter der die Freiwillige Feuerwehr seit Jahren gelitten hatte, Abhilfe geschaffen werden. Am 7. September wurden die erweiterte Halle und zugleich ein neues Kleinlöschfahrzeug gesegnet und offiziell der Bestimmung übergeben. Zum Auftakt zelebrierte Dekan Josef Mair einen Festgottesdienst, den die Musikkapelle Kortsch musikalisch umrahmte. Wie Kommandant Rudi Lechthaler ausführte, war die alte Halle aufgrund der Übernahme des Gefahrengut-Stützpunktes und der dafür vorgesehenen Fahrzeuge und Geräte aus allen Nähten geplatzt. Teil eines Gesamtkonzeptes Im Zuge der Planung wurde ein Gesamtkonzept für mehrere Vereine erarbeitet. „Ich würde mich freuen, wenn der Theaterverein, die Schützen, der Kirchenchor und die Jugend bald unsere Nachbarn werden”, sagte der Kommandant. Mit der Erweiterung der Gerätehalle wurde im März 2013 begonnen. Hand in Hand damit wurden auch Verbesserungen durchgeführt. So gibt es jetzt einen Atemschutzraum, einen Umkleideraum, eine neue Kommandozentrale, einen ­Sitzungs- und Aufenthaltsraum, eine neue Küche sowie einen zweckmäßigen Schulungsraum. Auf der befahrbaren Decke des Zubaus wurde ein Parkplatz errichtet. Ein funktionierendes Feuerwehrhaus kommt laut Rudi Lechthaler nicht nur der Feuerwehr zugute, sondern der ganzen Dorfbevölkerung. Viele halfen mit Der Kommandant dankte der früheren und jetzigen Landesregierung, dem Amt für Zivilschutz, dem Bezirks- sowie Landesfeuerwehrverband, der Gemeindeverwaltung, insbesondere dem Bürgermeister Dieter Pinggera und dem Kortscher Referenten Reinhard Schwalt - er ist selbst Feuerwehrmann und hat die Erweiterung mit großem Einsatz begleitet -, den Planern Walter Dietl und Thomas Hickmann für das gelungene und ­funktionelle Werk, den Technikern Klaus Fleischmann, Sepp Alber und Ulrich Innerhofer, allen ausführenden Firmen, die fast zur Gänze aus dem Vinschgau stammen, der Dorfbevölkerung, dem Ausschuss der FF Kortsch, allen Wehrleuten für die Mithilfe und nicht zuletzt den Nachbarn der Baustelle für ihr Entgegenkommen und ihr Verständnis während der Arbeiten. Vorbildliche Arbeit leisteten u.a. die Firmen Santec, Metallbau Glurns, Tischlerei Gstrein, Schönthaler Eyrs, Malermeister Wieser Walter, Zoderer Bau, Metallbau Glurns, Vanzo Metall, Koch Elektronik sowie Moriggl Glurns. Die gesamte Erweiterung wurde vom Kommandant und dessen Feuerwehrkollegen Martin Greis und Günther Wieser betreut. Laut Reinhard Schwalt beliefen sich die Gesamtkosten für die Erweiterung und die Einrichtungen für die Feuerwehr auf ca. 1,25 Millionen Euro. Neues Fahrzeug Auch die Freude über das neue Kleinlöschfahrzeug mit Mehrfachnutzung ist groß. Vorgestellt wurde es von Kommandant-Stellvertreter Martin Greis. Die Gesamtkosten für das Fahrzeug, das seit über einem Jahr im Dienst steht, 9 Wehrmännern Platz bietet und ein über 30 Jahre altes Fahrzeug ersetzt, beliefen sich auf 115.000 Euro. Ein besonderer Dank für die Unterstützung beim Ankauf wurde der Raiffeisenkasse Schlanders gezollt sowie der Patin Waltraud Wieser. „Immobilien Wellenzohn” unterstützte den Ankauf eines Computers. Auch viele Ehrengäste waren zur Eröffnungsfeier gekommen, so u.a. Landeshauptmann-Stellvertreter Richard Theiner, Zivilschutz-Landesrat Arnold Schuler, Landesfeuerwehrpräsident Wolfram Gapp und Bezirksfeuerwehrpräsident Franz Tappeiner. Arnold Schuler, BM Dieter Pinggera, Wolfram Gapp und Franz Tappeiner hoben in ihren Grußworten den Stellenwert des Ehrenamtes hervor und des unverzichtbaren und unbezahlbaren Dienstes, den die Feuerwehr zum Wohl der Allgemeinheit leistet. Vor allem auch angesichts des Umstandes, dass die FF Kortsch künftig als Gefahrengut-Wehr für das ganze Tal zuständig sein werde, seien die Investitionen notwendig und richtig gewesen. Schuler erinnerte an den tragischen Tod des Feuerwehrkommandanten von Atzwang, Alexander Mayr, der am 31. August bei einem Einsatz das Leben verlor. sepp
Josef Laner
Josef Laner
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