„Dem Grauen ein Gesicht geben“

Publiziert in 3 / 2016 - Erschienen am 27. Januar 2016
Schlanders - Unter diesem ­Motto wird am Freitag, 29. Jänner um 18 Uhr in der Bibliothek in Schlanders eine Ausstellung eröffnet, die das NS-Euthanasie Programm und das Schicksal von behinderten Kindern aus Südtirol am Beispiel der Rosa Unterweger aufzeigt. Zu sehen sind eine Installation von Thomas Simeaner sowie ein Projekt der Klasse 4A (2014/15) des Realgymnasiums Schlanders in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Bildungsausschuss Schlanders. Rosa Unterweger wurde am 12. Mai 1931 im Gemeindespital in Schlanders geboren. Im August 1942 wurde Rosa in die Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren überstellt, wo sie im Alter von 12 Jahren im August 1943 an den Folgen von medizinischen Experimenten verstarb. Ihre Mutter starb 1992 in Deutschland. Bei der Eröffnung der Ausstellung, die bis zum 19. Februar geöffnet bleibt, werden auch ein Faltblatt und eine ­Erinnerungsstele an Rosa Unterweger vorgestellt. red
Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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