Der neu gewählte Vorstand mit (v.l.): Albert Platter, Markus Tröger, Fabian Mössmer, Andrea Maschler, Martin Muther, Monika Steiner, Kathrin Hauser, Roswitha Waschgler und Jürgen Kuppelwieser.
Die Geehrten Juliane Stecher und Anton Tanzer mit Sektionsleiter Markus Tröger (v.l.)

Der AVS steht für das Erlebnis am Berg

Jahresversammlung der Sektion Laas mit Tätigkeitsbericht, Ehrungen und Neuwahlen

Publiziert in 7 / 2020 - Erschienen am 25. Februar 2020

Laas - Die Zahlen sprechen für sich: die AVS-Sektion Laas ist ein rühriger Verein, der seinen Mitgliedern eine Vielfalt von Erlebnissen am Berg ermöglicht. Das belegten die Bilder über die Aktivitäten im Jahr 2019, die bei der Jahresversammlung im Laaser Zivilschutzzentrum gezeigt wurden. Die Palette reichte vom Trockentraining für den Gletscherkurs, dem Entzünden von Herz-Jesu-Feuern und der Feiern 10 Jahre Gipfelkreuz am Sauriaßl und 50 Jahre Gipfelkreuz am Hohen Angelus bis hin zu einer Trekkingwoche in der Slowakei, Wanderungen und Hochtouren. „Jeder Programmpunkt wurde von den Tourenleitern gewissenhaft und verantwortungsbewusst vorbereitet, damit er zu einem Erlebnis wurde“, betonte Sektionsleiter Markus Tröger. Die AVS-Sektion ermöglicht übrigens ihren Tourenleitern eine intensive Ausbildung, die 20 Kurstage umfasst. An 105 Tagen des Jahres 2019 waren die Tourenleiter mit den AVS-Mitgliedern unterwegs. Rund 1.300 Personen nutzten die Angebote. Dazu kommen noch 38 Aktivitäten der Jugendgruppe, in der 15 Jugendführer tätig sind. Die AVS-Sektion Laas zählt derzeit 848 Mitglieder. 15 aus ihren Reihen wurden bei der Jahresversammlung für langjährige Mitgliedschaft geehrt. 11 für 25 Jahre Mitgliedschaft, 2 für 40 Jahre sowie Juliane Stecher und der Ehrenwegepate Anton Tanzer für 50 Jahre. Tanzer war übrigens einer der ersten Wegepaten der Sektion Laas, die sich um die Instandhaltung von rund 100 Kilometer Wanderwege und Steige im Einzugsgebiet kümmern. Derzeit gibt es 20 Wegepaten, denen der besondere Dank der Sektionsleitung galt. 2 weitere sind dazu gekommen. Heuer wird der Einsatz der Wegepaten nicht ausreichen, denn die massiven Schneefälle im November vorigen Jahren haben zu Schäden geführt, deren Beseitigung sich bis in den Sommer hinziehen wird, kündigte Klaus Bliem von der Forststation Schlanders an. Hier müssten Fachleute ans Werk. Auch die Brücke in der so genannten Gurgel im Laaser Tal ist bei den Unwettern im Spätherbst schwer beschädigt worden. Sie wird so bald wie möglich erneuert, versprach Oswald Angerer, der Präsident der Eigenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte. Die Eigenverwaltung ist auch Eigentümerin der Oberen Alm, die sie an die AVS-Sektion Laas verpachtet hat. Es bestehen Pläne, sie zu einer Schutzhütte mit Schlafgelegenheiten auszubauen. Derzeit würden die Gegebenheiten geprüft, teilte Angerer mit. Teil der AVS-Sektion Laas ist auch die Ortsstelle des Bergrettungsdienstes, die aus 21 aktiven Mitgliedern, 3 Anwärtern und einem Rettungsstellenhelfer besteht. Der neu gewählte Rettungsstellenleiter Jürgen Kuppelwieser berichtete von 9 Einsätzen, 23 Kursen und 11 Übungen im Vorjahr. Bei den Neuwahlen des Vorstandes wurden Markus Tröger als Vorsitzender und Martin Muther als sein Stellvertreter für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt. Ihnen stehen Andrea Maschler, Monika Steiner, Kathrin Hauser, Roswitha Waschgler und Albert Platter (Senioren) zur Seite. Fabian Mössmer (Jugend) und Jürgen Kuppelwieser (Bergrettung) sind als Mitglieder kooptiert. Die Gemeindereferentin Verena Tröger dankte der AVS-Sektion Laas für ihre Tätigkeit, die generationenübergreifend sei. Der Verein erfülle auch einen wichtigen sozialen Auftrag, denn er verbinde auch verschiedene Gesellschaftsbereiche. Die Gemeinde werde die AVS-Sektion auch weiterhin unterstützen. Sie werde auch für einen neuen Raum sorgen. Bis dahin könne der Verein weiterhin den Raum im Apothekerhaus nutzen.

Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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