Bischof Glettler

„Entfremdete Heimat“: Bischof Glettler referiert in Latsch

Publiziert in 4 / 2019 - Erschienen am 5. Februar 2019

Latsch - Einen Vortrag zum spannenden Thema „Entfremdete Heimat“ hält Hermann Glettler, Bischof der Diözese Innsbruck, am Freitag, 8. Februar um 18.00 Uhr im Raiffeisensaal im CulturForum Latsch. Der Bischof wurde vom Weltladen Latsch eingeladen, und zwar im Rahmen der Vortragsreihe „Anders leben - anders reisen“, mit welcher der Weltladen jeden Monat eine neue Facette der bunten Welt zeigt. „Heimat ist ein Geschenk und eine Aufgabe zugleich“, sagt Bischof Glettler (im Bild). Es gebe kaum einen Begriff, der emotional stärker besetzt ist, aber zugleich auch ideologisch missbraucht wird. Aufgrund von Globalisierung, eines zunehmenden Wertepluralismus und des demografischen Wandels unserer Gesellschaft wandle sich der Begriff Heimat immer wieder aufs Neue. Wie sehr verbindet und wie sehr trennt uns Heimat? Wieviel Heimat brauchen wir? „Aktuelle politische Entwicklungen mahnen uns, den Begriff Heimat kritisch unter die Lupe zu nehmen. Und was bedeutet es, wenn wir bekennen, bei Gott definitiv beheimatet zu sein?“, so Glettler. Diesen und damit zusammenhängenden Fragestellungen wird er sich in seinem Referat stellen. Im Rahmen der Vortragsreihe „Anders leben - anders reisen“ findet am 8. Februar im CulturForum eine Zusatzausstellung mit Bildern und handwerklichen Tonarbeiten aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung Prad statt. Die ausgestellten Bilder sind als Gemeinschaftswerk von mehreren Personen entstanden und sind eine Zusammensetzung von „ineinandergreifenden Ausdrucksweisen“.

Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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