Heiße Übungsstunden

Publiziert in 19 / 2013 - Erschienen am 23. Mai 2013
Latsch - Buchstäblich heiße Übungen haben rund 30 Atemschutzträger aus dem Feuerwehrbezirk Untervinschgau am 9. und 10. Mai in Latsch absolviert. Je 5 Atemschutztrupps pro Tag lernten das richtige Verhalten im Falle von Flash-Over (Durchzündung) oder Backdraft (Rauchgasexplosion). Auf eine je einstündige theoretische Einführung in der MIVOR in Latsch folgten je drei Praxisstunden auf dem MIVOR-Außengelände. Dort brachten die professionellen Ausbilder David Waldner aus Schleis und Peter Auer aus Naturns den Atemschutzträgen mit Hilfe eines Übungscontainers in drei Durchgängen bei, wie man sich selbst schützt und was zu tun ist, wenn ein Schadenfeuer schlagartig zur Vollbrandphase übergeht, wie es zum Beispiel bei Dachstuhlbränden der Fall sei kann. Weiters wurde das richtige Verhalten im Falle von Rauchgasexplosionen geübt. In solchen Fällen kommt es wesentlich darauf an, nicht zu viel oder zu wenig Wasser einzusetzen. Der Übungscontainer der Fa. FireFlash aus Holland, der mit Holzpaletten befeuert worden war, stellte ein sehr realistisches Übungsfeld dar. Die Trupps drangen in Kriechform in den Container ein. Die Temperatur am Boden betrug zwischen 60 und 70 Grad, an der Decke bis zu 800. FireFlash ist europaweit unterwegs. Waldner und Auer sind die Ausbilder für Österreich und Südtirol. Bezirksfeuerwehrpräsident Franz Tappeiner bezeichnete die Übung als sehr sinnvoll. sepp
Josef Laner
Josef Laner

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