Schüler und Lehrer kamen zur Einsicht, dass durch Aufklärung und Information die Ausgrenzung von HIV-infizierten und AIDS-kranken Menschen gestoppt werden muss.

HIV kann man nicht sehen...

Publiziert in 17 / 2013 - Erschienen am 8. Mai 2013
Mals - Die 4. Klassen der LESO Mals beschäftigten sich im heurigen Schuljahr in den Fächern Englisch, Hygiene und Religion mit dem Thema HIV und AIDS. Die Schüler und Schülerinnen der 4 C starteten eine Spendenaktion und luden am 11. April Mitarbeiter und eine Betroffene aus dem Haus Emmaus in Leifers in die Schule nach Mals ein. Der Einladung folgten der Leiter der Einrichtung, Diego Vanzan, die Betreuerin Petra Deanesi, die Ärztin Latha Gandini von der Infektionsabteilung des Krankenhauses Bozen und die Betroffene Christina Lang. Gandini informierte die Schüler/innen über Ansteckungswege, Verlauf und Behandlungsmethoden der Krankheit. Vanzan und Deanesi stellten die Einrichtung „Haus Emmaus“ vor. Es ist dies ein geschütztes Wohnheim der Caritas, in dem 14 Gäste (HIV-infizierte und AIDS-kranke Personen) untergebracht werden können. Lang erzählte aus ihrem Alltag als Betroffene. Offen beantwortete sie alle Fragen. Als Zeichen der Solidarität überreichte eine ­Schülerin den Mitarbeitern des Hauses Emmaus einen Scheck über 1.160 Euro, den diese stellvertretend für die Gäste ihrer Einrichtung dankbar entgegennahmen. Der Besuch zeigte allen, dass HIV und AIDS Themen sind, die alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten betreffen können. Es gibt somit nicht bestimmte Risikogruppen, sondern verschiedene Risikoverhaltensweisen, über die sich jeder einzelne Gedanken machen sollte. red
Vinschger Sonderausgabe

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