Simon Klotzner (links), 1. SKJ-Landesleiter, und Thomas Weithaler, der Jugendpreisträger 2026, beim Beginn des Jesus-Besinnungsweges in Naturns.

Jugendpreis für Thomas Weithaler

Publiziert in 11 / 2026 - Erschienen am 10. Juni 2026

Bozen/Naturns - Bei der Mitgliederversammlung von Südtirols Katholischer Jugend (SKJ) am 16. Mai in Bozen wurde Thomas Weithaler aus Naturns für sein jahrzehntelanges, leidenschaftliches Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit mit dem Jugendpreis 2026 ausgezeichnet. Ob bei den Pfadfindern, in der SKJ-Ortsgruppe, bei der Jugendfirmung und vielem mehr, Tomy prägte Jugendgruppen nachhaltig mit Herz und Organisationstalent. Er hat Generationen von Jugendlichen begeistert und ist selbst an den Aufgaben gewachsen. Die Auszeichnung sieht er als große Ehre und als Zeichen dafür, dass er etwas bewirken konnte. Auf die Frage, wie er es schafft, Kinder und Jugendliche für den Glauben zu begeistern, sagte Thomas Weithaler kürzlich in einem Interview mit Heidi Gamper: „Ich bin nicht der Typ, der zu Jugendlichen hingeht und die Kirche unkritisch darstellt. Ich verstehe zum Beispiel jeden Jugendlichen, der sagt: ‚Wieso soll ich in die Kirche gehen?‘ Diese Einstellung kann ich nachvollziehen und darüber rede ich mit ihnen. Ich versuche eher, ihnen die Grundlagen beizubringen: christlich zu sein. Ich komme bei den Jugendlichen gut an, weil ich ihnen von meinen eigenen Erfahrungen erzähle. Wenn ich das erzähle, dann ist das ein Glaubenszeugnis, und oft höre ich dann: Da muss schon irgendetwas dahinter sein. Und das ist ja eigentlich das, was ich will. Mehr will ich nicht, denn was dahinterstecken könnte und wie es in ihrem Leben eine Rolle spielen könnte, das können sie selbst herausfinden.“

Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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