Katja Trauner folgt auf Rita Egger
Vinschgau - Der Bezirk Vinsch-gau des Südtiroler Wirtschaftsringes bleibt weiterhin in Frauenhand. Während zweier Amtsperioden hatte die lvh-Vertreterin Rita Egger die Geschicke des Wirtschaftsringes (SWREA) im Vinschgau geleitet. SWREA-Präsident Lukas Brunner würdigte kürzlich bei der Verabschiedung der bisherigen Bezirkspräsidentin im Rahmen einer Bezirksausschusssitzung in Latsch deren Einsatz für eine bessere Erreichbarkeit im Vinschgau und gegen die Abwanderung von Fachkräften ins benachbarte Ausland. Rita Eggers Engagement für die regional verwurzelten Betriebe und Unternehmen im Vinschgau und die Interessenvertretung der Vinschger Wirtschaftsverbände will nun die Prader Architektin Katja Trauner fortsetzen. Auch für die neue Bezirkspräsidentin steht das Mobilitätsthema ganz oben auf der Tagesordnung. „Erreichbarkeit und Mobilität sind für unsere Betriebe und Unternehmen im Vinschgau auch weiterhin fundamental“, so Trauner. Es sei gut, dass es mit der Elektrifizierung des Zuges und der Steinschlagschutzgalerie weitergehe. Die Umfahrung Kastelbell-Galsaun wurde am 9. Juni für den Verkehr freigegeben (siehe Titelgeschichte). Laut Trauner seien weiterhin noch viele kleine und große Schritte zu tun. Konkret nannte sie etwa das ungelöste Zebrastreifenproblem bei der Brauerei Forst oder den Bahnausbau in die Schweiz. Trauner will als Präsidentin auch die Stärken der Vinschger Wirtschaft in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Energie aufzeigen. Zu Gast war bei der Bezirksversammlung auch die Kammerabgeordnete Renate Gebhard, die über die kürzlich in Rom verabschiedete Autonomiereform berichtete.