Mit der „Fiffi“ ans Meer
Prad - Fünf Prader Jungs, fünf Piaggio Ciao „Fiffi“ und ein gemeinsames Ziel: Lignano Sabbiadoro. Was als verrückte Idee begonnen hatte, wurde zu einem unvergesslichen Abenteuer über 450 Kilometer, sieben Pässe und unzählige Erlebnisse. Die Reise führte über traumhaft schöne Passstraßen, der höchste Pass, der bewältigt wurde, liegt auf rund 2.000 Metern. Während auf den Passhöhen frische Temperaturen herrschten, wurde es in den Tälern oft richtig heiß. Mit maximal 40 km/h kämpften sich die „Fiffi“ tapfer über die Berge in Richtung Meer. Überall winkten die Leute, lachten und hatten sichtlich Spaß. Natürlich durfte auch der Genuss nicht fehlen: Es wurde gut gegessen, gut getrunken und viel gelacht. Übernachtet wurde im Zelt, unter anderem am Tagliamento, wo die Gruppe eine besondere Nacht unter freiem Himmel verbrachte. Ganz ohne Pannen verlief die Tour allerdings nicht. Ein platter Reifen und mehrere kleine Reparaturen konnten dank mitgeführter Ersatzteile schnell behoben werden. Für ein echtes „Drama“ sorgte jedoch eine kaputte Felge. Die Weiterfahrt schien gefährdet zu sein, bis Leute, die man zufällig in einer Bar kennengelernt hatte, aus der Not halfen und eine passende Felge organisierten. Auch fahrerisch blieb die Bilanz erfreulich: Nur ein Fahrer landete einmal in einer Böschung, blieb aber unverletzt. Pünktlich zum Pfingstwochenende erreichten die fünf Freunde Lignano Sabbiadoro, wo viele Österreicher zu Gast waren. Es wurde gefeiert, gelacht und das Meer genossen – der perfekte Lohn für die anstrengende Anreise. Der Heimweg stellte schließlich die größte Herausforderung dar: In einer einzigen Etappe ging es 15 Stunden lang durch die Nacht zurück nach Hause. Müde, aber glücklich erreichten die fünf Prader Jungs wieder ihre Heimat. Fazit: Die Reise hat gezeigt, dass man für ein großes Abenteuer nicht mehr braucht als gute Freunde, etwas Werkzeug und eine treue „Fiffi“.