Die neueste Überlegung in Sachen Kindergarten Latsch geht von einer Erweiterung und Sanierung der bestehenden Baulichkeiten aus (links). Einen Neubau Richtung Norden (Bildmitte) wird es nicht mehr geben. Der Kabine der Telecom (rechts) ist ein freies Grundstück nach Norden vorgelagert.

Offenbarung des Referenten

Publiziert in 4 / 2015 - Erschienen am 4. Februar 2015
Latsch - Die 30-jährige Geschichte des Kindergartenneubaus in Latsch ist um ein Kapitel reicher. Aus Sorge, das „Ende des Kellerkindergartens“ würde noch länger verzögert, legte Rätin Verena ­Rinner einen Beschlussantrag vor, um „einen transparenten und verbindlichen Aktions- und Zeitplan zum Neubau des Kindergartens Latsch“ zu erfahren. Trotz Konzepterstellung 2008, Projektvorstellung 2009, Architektenwettbewerb 2010 und neuerlicher Projektvorstellung 2012 befinden sich Kinder, Betreuerinnen und Personal immer noch in denselben Räumen, merkte Rinner in der Ratssitzung vom 27. Jänner 2015 an. Schulreferent Mauro Dalla Barba trat den Befürchtungen energisch und wortreich entgegen. Er räumte eine Verzögerung der Vermessungsarbeiten ein und erklärte seine Vorstellungen von einer Arbeitsgruppe. Für Juli 2018 stellte er die Fertigstellung in Aussicht. Im Herbst 2018 könne der „erneuerte und erweiterte Kindergarten“ bezogen werden, kündigte er an. Bisher war dem Rat nur in einer informellen Sitzung im Juli 2014 die neueste Variante vorgestellt worden. Auf Anfrage bestätigte Dalla Barba, dass es noch keine Pläne gebe, dass man aber von einem Neubau abgegangen sei. Durch die Sanierung und Erweiterung würde viel Geld eingespart. Die zur Erweiterung überbaute Freifläche könne durch ein angrenzendes Grundstück in Besitz der Telecom ausgeglichen werden. s
Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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