Alle mit Krawatte vor dem großen Auftritt.
Vor dem Palazzo Montecitorio, der Arbeitsstätte von Abi (v.l.): Hubert Schöpf, Wolfgang Thöni, Abi, Gabriele di Luca, Florian Eller, Gerald Burger, Hubert Folie und Ludwig Schöpf.
Nach der Vorstellung
Werbung für den Obervinschgau

Grauner Geschichte in Rom

Mitglieder des Vereines Oculus bei besonderer Live-Performance

Publiziert in 43 / 2018 - Erschienen am 12. Dezember 2018

Rom/Graun - Im Jahre 2018 war das Interesse für die Geschichte der Seestauung in der Gemeinde Graun sehr groß und am Samstag, 17. November 2018, hat Filippo Andreatta seine Performance mit dem Titel Curon/Graun im Auditorium Parco della Musica in Rom für über 300 Personen aufgeführt. „Das OHT - Office for a Human Theatre Company - wurde vom Regisseur Filippo Andreatta gegründet und ist bemüht, die Grenze zwischen Theater und bildender Kunst zu erkunden. Es lässt sich von Arvo Pärts Musik inspirieren, die live vom Haydn- Orchester gespielt wird. Grundlage dieses Projekts ist die Geschichte von Graun/Curon, das 1950 völlig versunken war und von dem heute nichts übrigbleibt, mit Ausnahme eines Glockenturms, der aus dem Wasser ragt. Auf der Bühne erwecken die Verflechtung der Bilder dieses Glockenturms und der Musik des berühmten Komponisten Arvo Pärt die Tragödie der historischen Fakten. So vermischen sich Text und Bilder mit der Live-Performance und tauchen das Publikum in ein hypnotisches Erlebnis ein, bei dem der Protagonist im versunkenen Glockenturm zu sehen ist.“ (übersetzt aus der Facebook-Seite von REF Romaeuropa Festival, dem Veranstalter dieser Aufführung). Zu diesem Anlass hat unser Parlamentarier in Rom, Albrecht Plangger (Abi), die Ausschuss- Mitglieder des Vereines Oculus nach Rom eingeladen. 7 Personen - Florian Eller, Ludwig Schöpf, Hubert Folie, Hubert Schöpf, Gabriele di Luca, Wolfgang Thöni und Gerald Burger (Geschäftsführer Ferienregion Reschenpass) - fuhren in der Früh des 17. Novembers mit dem Schnellzug „frecciargento“ von Bozen nach Rom. Dort wurden wir von Abi und seiner Frau Sieglinde herzlich empfangen und zwei Tage bestens umsorgt. Es erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm, vorbei an den Regierungssitzen von Parlament und Senat (leider durften wir aus Sicherheitsgründen nicht zum Arbeitsplatz von Abi) zum Pantheon, vom besten Cafè zum Trevi- Brunnen und nicht zu vergessen die kulinarischen Highlights! Am Samstagabend dann die oben beschriebene Aufführung, die unter die Haut ging. Anschließend haben die Oberländer für die Gäste der Aufführung im Eingangsbereich Speck aufgeschnitten und Schüttelbrot verteilt und somit für unsere schöne Heimat geworben. Gerald Burger weiß eben, dass man mit Speck Mäuse fängt. Am Sonntag haben wir auf dem Petersplatz auf den Angelus des Papstes gewartet und nach einer Sightseeing- Busfahrt durch Rom und einem Teller voll „linguine con frutti di mare“ sind wir mit dem Schnellzug wieder nach Hause gefahren. Im Namen der sieben Personen möchte ich mich bei Abi und Sieglinde von Herzen bedanken.

Wolfgang Thöni
Wolfgang Thöni

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.