Der Kirchenchor Tabland-Staben unter der Leitung von Urban Rinner umrahmte die Vollversammlung musikalisch.

Heimische Chorwelt trifft sich  

Publiziert in 4 / 2020 - Erschienen am 4. Februar 2020

STABEN - 2289 Sänger und Sängerinnen singen in 98 Chören im Bezirk Burggrafenamt-Vinschgau: Am 25. Jänner trafen sich die Obleute und Chorleiter bei der Jahreshauptversammlung in der Turnhalle von Staben. Obmann Karl Werner und der Bezirksausschuss blickten gemeinsam mit den Vertretern der Chöre auf das Jahr zurück. „Mein Dank gilt vor allem den Chören für ihre rege Tätigkeit und den Ehrenamtlichen im Bezirk für ihren Einsatz“, sagte der Bezirksobmann. Sein besonderer Dank galt dem Kirchenchor von Tabland-Staben unter der Leitung von Urban Rinner, der die Vollversammlung musikalisch umrahmte und den Anwesenden im Anschluss an die Versammlung eine vorzügliche Gulaschsuppe servierte. 
Obmann Karl Werner erinnerte an verschiedene Veranstaltungen für die Chöre im Bezirk: Höhepunkt sei das Kirchenkonzert in Meran und Schlanders gewesen, bei dem ein Bezirkschor Werke von Haydn und Mendelssohn-Bartholdy aufgeführt hatte. Bezirkschorleiter Josef Sagmeister spielte einen Auszug aus der Aufführung vor und betonte, dass es ein besonderes Erlebnis gewesen war. Rund 100 Sänger und Sängerinnen aus dem Bezirk hatten daran teilgenommen. Außerdem gab es ein Chorleiterseminar mit Manuel Schuen auf Schloss Goldrain sowie einen Informationsabend für Obleute in Sinich und Schlanders, der sehr gut besucht war. Die Sängerwanderung in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff musste wegen Schlechtwetter abgesagt werden. Im Herbst soll diese Wanderung am Tag der Chöre nachgeholt werden. Außerdem ist eine Kulturfahrt nach Innsbruck zu „Don Giovanni“ geplant. Das nächste Bezirkskonzert wird es in zwei Jahren wieder geben.

Jugendliche für das Singen im Chor gewinnen

Besonderes Augenmerk will der Bezirk auf die Förderung der Jugendlichen legen. So erklärte der Bezirkschorleiter, dass es neben den acht Jugendchören, die dem Chorverbandsbezirk angehören, noch viele andere Jugendchöre gibt. Mit ihnen wolle man den Kontakt aufnehmen und ein gemeinsames Konzertprojekt planen in der „langen Nacht der Kirchen“. So sollen Jugendliche zusammengeführt und neue Energien freigesetzt werden. Die traditionelle Chorleiterschulung des Bezirks hat bereits im Jänner auf Schloss Goldrain stattgefunden. Auf die Förderung des Gesangs bei Kindern und Jugendlichen ging auch Verbandschorleiterin Renate Unterthiner in einem Referat ein, indem sie die vom Chorverband geplanten Projekte vorstellte, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 7. März der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Peter Berger vom Südtiroler Chorverband und Bürgermeister Andreas Heidegger dankten den Chören und dem Bezirksausschuss für ihren Einsatz und betonten den unersetzlichen kulturellen Auftrag der Chöre und den Wert des Singens für das eigene Wohlbefinden.

Redaktion

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