Das Schaudepot mit der Lehrmittelsammlung des ehemaligen Benediktinergymnasiums in Meran kann in den Räumen der ehemaligen Klosterbibliothek besichtigt werden.
Im Schaudepot sind physikalische Apparate, biologische Präparate, ausgestopfte Tiere, konservierte Pflanzen bzw. Pflanzenteile, Skelette, Mineralien, Käfer- und Insektensammlungen und viele weitere Lehrmittel zu sehen.
Im Schaudepot sind physikalische Apparate, biologische Präparate, ausgestopfte Tiere, konservierte Pflanzen bzw. Pflanzenteile, Skelette, Mineralien, Käfer- und Insektensammlungen und viele weitere Lehrmittel zu sehen.
Im Schaudepot sind physikalische Apparate, biologische Präparate, ausgestopfte Tiere, konservierte Pflanzen bzw. Pflanzenteile, Skelette, Mineralien, Käfer- und Insektensammlungen und viele weitere Lehrmittel zu sehen.
Im Schaudepot sind physikalische Apparate, biologische Präparate, ausgestopfte Tiere, konservierte Pflanzen bzw. Pflanzenteile, Skelette, Mineralien, Käfer- und Insektensammlungen und viele weitere Lehrmittel zu sehen.
Im Bild links eines von acht Bildern von Karl Plattner, die Walter Gutweniger (im Bild rechts) dem Kloster Marienberg geschenkt hat.
Im Bild links eines von acht Bildern von Karl Plattner, die Walter Gutweniger (im Bild rechts) dem Kloster Marienberg geschenkt hat.
Landesrat Philipp Achammer (links im Bild mit Abt Markus Spanier) wertet die zwei neuen Dauerausstellungen als einen weiteren Beitrag für die Zukunft und den Forstbestand von Kloster Marienberg.

Schauen und Staunen

Schaudepot mit Lehrmittelsammlung und Bilder von Karl Plattner als zusätzliche Dauerausstellungen im Kloster Marienberg

Publiziert in 22-23 / 2021 - Erschienen am 8. Juli 2021

Schlinig - „Abt Markus Spanier hat es schon früher verstanden, diesem Kloster Zukunft zu geben. Mit den zwei neuen Dauerausstellungen ist ihm ein weiterer Schritt in diese Richtung gelungen“, sagte Landesrat Philipp Achammer am 24. Juni bei der Eröffnung der zwei neuen Dauerausstellungen. Es handelt sich einmal um eine Ausstellung von 8 Bildern des Künstlers Karl Plattner (geboren 1919 in Mals und gestorben 1986 in Mailand) im Museumsbereich und einmal um das Schaudepot mit der Lehrmittelsammlung des ehemaligen Benediktinergymnasiums in Meran in den Räumen der ehemaligen Klosterbibliothek.

Plattner-Bilder als Schenkung

Die 8 großformatigen Gemälde von Karl Plattner hatte der Architekt Walter Gutweniger aus Meran dem Benediktinerstift geschenkt, wofür sich Abt Markus besonders bedankte. „Für mich ist es wichtig, dass die Bilder öffentlich ausgestellt werden, zusammenbleiben und nicht veräußert werden“, sagte Walter Gutweniger. Diese Bedingungen würden vom Kloster erfüllt, „daher ist das heute ein Tag der Freude für mich.“ Bedankt hat sich der Stifter der Bilder auch bei Marjan Cescutti, dem Plattner-Kenner und langjährigen Leiter des Südtiroler Kulturinstitutes, sowie beim Architekten Werner Tscholl. Dieser war als Haus- und Hofarchitekt nicht nur für die Unterbringung der Plattner-Ausstellung im Museumsbereich zuständig, sondern hatte auch die Neugestaltung der Räume der alten Bibliothek in die Hand genommen. „Die Neugestaltung ist ihm wieder einmal genial gelungen ist“, so Abt Markus wörtlich. 

Lehrmittel aus 200 Jahren

Das Schaudepot beherbergt die umfangreiche und vielfältige Lehrmittelsammlung des ehemaligen Benediktinergymnasiums in Meran. In diesem Gymnasium hatten sich seit der Gründung im Jahr 1724 bis zur Auflassung 1928 große Bestände an unterschiedlichsten Lehrmitteln angesammelt. „Mit diesem Projekt war es mir ein besonderes Anliegen, das Andenken an eine der wichtigsten Epochen der Klostergeschichte wachzuhalten sowie als Hommage zu verstehen auf alle Äbte und Professoren, die sich unermüdlich 200 Jahre lang für den Fortbestand des Gymnasiums unter teils erschwerten Bedingungen einsetzten“, sagte der Abt, der sich für den Beitrag des Landes für die Errichtung des Schaudepots bedankte. Die umfangreiche Mineraliensammlung hatte der Juwelier Mathias Kiem bereits 2013 mit wertvollen Stücken bereichert, wofür sich der Abt ebenfalls bedankte. Um die Mineraliensammlung hat sich Helmuth Moser aus Meran gekümmert. Ausdrücklich gedankt wurde auch Wolfgang Platter, der für die Sichtung und Beschriftung des Vogelbestandes, des umfangreichen Herbariums und der mikroskopischen Präparate gewonnen werden konnte. Musikalisch umrahmt haben die schlichte Eröffnung, die in den Räumen der neuen Bibliothek stattfand, Lukas Punter und Gernot Niederfriniger.

Josef Laner
Josef Laner
Vinschger Sonderausgabe

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