Manfred, Margit, Kurt, Peter und Reinhard (v.l.); Christine fehlt im Bild.

„A Vougl keart aussi...“

Publiziert in 43 / 2013 - Erschienen am 4. Dezember 2013
Schlanders - „Jeder Mensch ist einzigartig und ich erkläre ihn somit zum Kunstwerk“. Mit diesem Zitat von Joseph Beuys umschrieb der Künstler Kurt Hofer bei der gut besuchten Eröffnung der Ausstellung „ich + ich“ in der Bibliothek Schlandersburg den Sinn der Initiative „Kunstatelier Schlanders“, die von der Integrierten Volkshochschule Vinschgau angeboten wird. 6 Jahre lang arbeitete Hofer 3 Stunden ­wöchentlich in einem eigenen Raum in der Lebenshilfe mit Manfred Planötscher, Peter Rechenmacher, Reinhard Breitenberger, Christine Gurschler und Margit Gamper zusammen. Hofer bezeichnet seine 5 Freunde nicht als Künstler, sondern als Originale, „die echt sind und auch echt bleiben sollen. Ich will sie nicht verändern.“ Echt und originell sind auch die Zeichnungen, Bilder und Texte von Manfred, Peter, Reinhard, Christine und Margit. Sie können noch bis zum 21. Dezember zu den Öffnungszeiten der Bibliothek besichtigt werden. Auch der zur Ausstellung erschienene Katalog ist Ausdruck menschlicher Vielfalt, Sprache und Mitteilung. Auf der Rückseite etwa ist ein Zitat von Peter Rechenmacher, aufgeschrieben von Kurt Hofer, zu lesen: „A Vougl keart aussi in dr Freiheit, mit di Fliegl unt an Schnobl, unt itt in a Vouglschteig. Naa...! A Vougl isch a Vougl...“. Die Ausstellung ist eine gemeinsame Initiative der Integrierten Volkshochschule, des Bildungsausschusses und der Lebenshilfe. sepp
Josef Laner
Josef Laner

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